DARC e.V., Ortsverband Erding, DOK C25

Letzte Änderung: 06.08.2026

Aktuelles

Geburtstage

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag: Sebastian (DG5ST).

OV-Abend

Der nächste OV-Abend findet am 11.09.2026 beim Daimerwirt Moosinning statt.

Notfunk-Nachmittag: Welfare-Traffic & HAMNET im Ernstfall

7. August 2026

Im Katastrophenfall bricht die kommerzielle Kommunikationsinfrastruktur oft zuerst zusammen. Als Funkamateure besitzen wir das Wissen und die Technik, um autarke Kommunikationswege aufzubauen. Unser diesjähriger Notfunk-Nachmittag widmet sich gezielt dem Welfare-Traffic (Sorge- und Suchmeldungen) sowie der Einbindung des HAMNETs als krisensicheres Datennetzwerk. Wir laden alle YLs, OMs und Technikbegeisterte herzlich ein, gemeinsam funktionierende Konzepte für den Ernstfall zu erproben und zu simulieren.

Die Eckdaten:
TERMINÄNDERUNG!
Wann: Samstag, 26.09.2026 ab 13.30 Uhr
Fokus: Welfare Traffic & HAMNET & WinLink

Das Programm im Überblick:

Den Treffpunkt erhaltet ihr auf Anfrage in unserer WhatsApp Community OV C25 - Gruppe "Notfunk"
Wir freuen uns auf euch, 73

Neu: C25 Vereinsstatistik

21. Juli 2026

Wie alt ist unser Verein eigentlich im Schnitt? Wie viele OMs, YLs und Jugendliche sind wir genau und wie sieht die Verteilung bei den Lizenzklassen aus?

Ab sofort findet ihr im Bereich Intern unsere neue Statistik-Seite. Dort gibt es alle Zahlen und Fakten rund um unsere Mitgliederstruktur auf einen Blick – natürlich frisch aus der Datenbank und immer aktuell.

OV-Abend Juni

15. Juni 2026

Der OV-Abend am 12. Juni mit einem Vortrag von Philipp (DK6SP) zur S21WD-DXpedition des „Next Generation DX Club e.V.“ nach Bangladesch stieß auf reges Interesse. Die Veranstaltung wurde von rund 60 Mitgliedern und Gästen vor Ort sowie per Livestream verfolgt.

Der einstündige Vortrag vermittelte einen Überblick über den logistischen, zeitlichen und finanziellen Aufwand einer solchen Unternehmung. Um die Dimensionen zu verdeutlichen: Das Team transportierte 400 kg Ausrüstung in 16 Gepäckstücken sowie 700 m Koaxialkabel, 3 km Radiale und sechs Funkgeräte. Der administrative Vorlauf umfasste mehr als 300 Seiten an Dokumentationen, Genehmigungen und Anträgen, zuzüglich etwa 50 Seiten Unterlagen pro Teilnehmer, beispielsweise für die Einreise und Import bzw. Export von Equipment.

Ergänzend zu den funktechnischen Aspekten gab Philipp Einblicke in die Lebensbedingungen vor Ort. So führten z.B. die für westliche Standards ungewohnten hygienischen Verhältnisse während der DXpedition zu etlichen temporären Ausfällen bei den Operatoren. Auch bestand zur Absicherung für die gesamte Crew ein 24/7 Polizeischutz. Die Mitglieder des „Next Generation DX Club e.V.“ beraten in den kommenden Wochen über ein mögliches nächstes Ziel für eine DXpedition.

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Start der GMA-Saison

8. April 2026
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Ein sonniger Frühlingstag, die Lust auf Funkbetrieb in der Natur und ein kurzer Anruf – mehr brauchte es am Ostermontag nicht für eine spontane Aktion von Harald (DB1MUC) und Erwin (DL1FY). Bei strahlendem Sonnenschein und milden 17 °C eröffneten die beiden um 14:30 Uhr auf dem Kreuzberg die C25 GMA-Saison. Trotz recht kühlen Windes war die Motivation groß und der Aufbau ging routiniert von der Hand: Die selbstgebaute Multibandantenne wurde in Position gebracht, die Morsetaste angeschlossen und der kompakte Elecraft KX2 startklar gemacht. Innerhalb weniger Minuten hieß es bereits: „QRV“.

Obwohl die Ausbreitungsbedingungen auf den Bändern an diesem Tag eher verhalten waren, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Der Fokus verlagerte sich auf den europäischen Raum, was zu zahlreichen interessanten und teils sehr humorvollen Kontakten führte. Das Logbuch füllte sich zügig mit Stationen aus Grönland, England, Ukraine, Griechenland, Italien und Spanien.

Ein besonderes Highlight markierte das letzte QSO des Tages: Zum Abschluss gelang eine Verbindung mit 4U1GSC, dem United Nations Global Service Centre.

Alles in allem war es wieder ein gelungener und sehr schöner Nachmittag in der Natur.

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Pressemitteilung

4. März 2026

Expedition: Kurzwellenstation S21WD in Bangladesh

Der Funkbetrieb auf Kurzwelle ist nach wie vor sehr interessant und wichtig. Abgetrennte Datenleitungen im Ozean oder Ausfall von Kommunkationssatelliten beschäftigen mehr den kommerziellen oder militärischen Betrieb, die Funkamateure nutz(t)en immer Kurzwellenfunk auf vielen Bändern, daneben auch die höheren Bänder im VHF-, UHF- und SHF Bereich bis zu 40 GHz.

Neben den Erfahrungen mit den Ausbreitungsbedingungen, der Optimierung der Technik und Ausrüstung bei Funkgeräten und Antennen hat das Sammeln von Länderverbindungen einen wichtigen Stellenwert: damit werden Diplome und Auszeichnungen erarbeitet, die viel Geduld und Betriebsstunden erfordert haben und das Können des Funkamateurs untermauern.

Damit die Gegenstationen auch in Ländern mit fehlender Infrastruktur oder auf selten besuchten Inseln und Landesteilen vorhanden sind, machen Funkamateure sogenannte Expeditionen, wo sie mit viel Equipment, Elan und Energie dort eine temporäre Funkstation errichten und betreiben. Diese Teams arbeiten lange und intensiv an der Vorbereitung, die gesamte Technik und Logistik stellt immer eine Herausforderung dar.

So startet jetzt im März ein Team des Next Generation DX Club e.V. , ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Erding, nach Bangladesh, um dort unter dem Sonderrufzeichen S21WD eine Funkstation zu betreiben. Das „DX“ bei Expedition steht für Weitverkehrsfunk, und die „große Distanz“ heißt für den Funkamateur schlicht weltweit.

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Unter der Leitung des Erdingers Philipp Springer, DK6SP fahren Sven Lovric, DJ4MX und Leon Hellmich, DL3ON aus München mit Jamie Williams, M0SDV aus Londen nach Bangladesh, wo sie von den lokalen Funkamateuren Anup Kumar Bhowmick,S21TV und Rudranil Sarker Apon, S21ABO unterstützt werden.

Seit über 10 Monaten laufen die Vorbereitungen, die lokale Funklizenz, die Visas, Organisation der Verpflegung und Infrastuktur (Stromanschluß, Stromaggregat, Wasser, Lebensmittel, Küche, Aufbauplatz für Antennen, Unterkunft und Raum für Funkstation), Reiseplanung und Tickets, also viel Kleinarbeit und Erfahrung sowie guter Kontakt zu den lokalen Helfern sind nötig.

Der Funkbetrieb wird auf 10 Kurzwellenbändern und über Satellit stattfinden, also 6 Sende- und mehrere extra Empfangsantennen sind mit zunehmen und aufzubauen. Dazu gehören dann 4 Leistungssender, 5 Funkgeräte und viele Filter, Umschalter und Netzteile. Dass dies alles auch einen beachtlichen Wert darstellt und hin und zurück einige Zollstellen passieren muss, lässt den verbundenen Aufwand erahnen. Oder anders überlegt: wer reist mit 16 Koffern und freut sich auf die Zollabwicklung?

Über mehrere Monate wurde das gesamte Equipment in Buch am Buchrain zusammengestellt, getestet und abgeglichen, denn jeder fehlende Stecker oder jede schlechte Steckverbindung würde dann vor Ort zu schwer lösbaren Problemen führen. Das erforderliche Mitwirken einer größeren Schar von Unterstützern und Helfern im Hintergrund leuchtet ein. Unerlässlich für die vielen Aufwände sind die Sponsoren in Form von Firmen aus dem Bereich Amateurfunk und natürlich Geldgeber für Reisekosten, Tickets und Transportkosten: etliche Verbände und Interessensgruppen aus aller Welt sowie Firmen stehen auf der Liste der Sponsoren, neben den vielen individuellen Spendern. Die aktuelle Info dazu ist auf der Webseite des Vereins https://www.next-generation-dx.com/s2 oder auf www.facebook.com/S21WD zu lesen. Als gemeinnütziger Verein freut sich der Next Generation DX Club e.V. auch über weitere Spenden!

Mehrere Rechner sind ebenfalls mit im Gepäck, sie werden sowohl zur Abwicklung des Funkverkehrs als auch für das Logbuch genutzt. Die vielen Verbindungen – wir reden hier von geplant über 70000 Gegenstationen - müssen dokumentiert und via Internet an Server übertragen werden. Jede Station weltweit will möglichst bald die Funkverbindung bestätigt haben – und das auch auf mehreren Bändern in den Betriebsarten Sprechfunk, Morsetelegraphie, Funkfernschreiben und digitale Dienste. Auch die sogenannten QSL-Karten, eine besondere Postkarte mit den Verbindungsdaten werden dann aus diesen Daten erzeugt und weltweit verschickt.

Am 13. März findet um 20 Uhr beim Ortsverband Erding ein Vortrag über Planung und Vorbereitung dieser Expedition statt. Ort: Daimerwirt in Moosinning.